Wir sind eine literarische Vereinigung in Augsburg, die Kenntnisse und Verständnis des Werkes von Bertolt Brecht fördern und die Erinnerung an ihn pflegen will.

Bertolt Brecht, geboren am 10.02.1898 in Augsburg, gilt als einer der bedeutendsten Dichter des 20. Jahrhunderts, weshalb es sich unser Verein in der Geburtsstadt von Brecht zur Aufgabe gemacht hat, Freunde seines Werkes, Interessierte und Kenner zusammenzubinden, um die Auseinandersetzung mit Brechts Werk zu fördern.

Wir sind ein gemeinnütziger Verein: Bert Brecht Kreis e. V.

Vorstand

Dr. Michael Friedrichs (1. Vorsitzender)
Dr. Pia Haertinger (2. Vorsitzende)
Dr. Horst Jesse (Ehrenvorsitzender)
Dr. Christian Gerlinger (Kassier)
Brigitte Felsl-Schneider (Schriftführerin)
Barbara Schmook (Beisitzerin)
Karla Andrä (Beisitzerin)

 

 


Eindrücke vom Bert Brecht Konzert “Der Mensch denkt: Gott lenkt”
 in der Augsburger Barfüßerkirche am 10.02.2018
 

Das schreibt die Presse dazu

180212_Az

Bericht aus der Augsburg Allgemeinen vom 12.02.2018 hier als pdf-Datei
Die Augsburger Zeitung (DAZ) schreibt dazu: (Link)

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Gruppenfoto_Brechtkreis_Rosenaktion

Christiane Pfeiffer, Alfred Hausmann, Jutta Gleich Eva Gastl, Karla Andrä, Michael Friedrichs, Barbara Schmook, Monika Nauy, Else Rapp.

Pressefoto_Rosenaktion_Bert Brecht Kreis_1

Fotos: Pia Haertinger

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Pressemeldung vom 04.06.2018

Rosenaktion des Brechtkreises für Ulrich von Hutten

Jeweils am ersten Samstag im Juni ruft der Verein Literaturlandschaften e.V. dazu auf, mit einer Rose an eine Dichterin, einen Dichter zu erinnern. Der Augsburger Brechtkreis hat aus diesem Anlass in früheren Jahren an Christian Friedrich Daniel Schubart und an Sophie von La Roche erinnert, die beide eine Zeitlang in Augsburg gelebt und gewirkt haben.

In diesem Jahr galt das Andenken Ulrich von Hutten, der vor 500 Jahren, im Oktober 1518, Zeitzeuge des Verhörs von Martin Luther durch Kardinal Cajetan war. Ort dieses Verhör waren bekanntlich die Fuggerhäuser in der Maximilianstraße, deshalb fand die Lesung vor der entsprechenden Plakette statt.

Ulrich von Hutten führte ein unstetes Leben, er war zugleich kampfentschlossener Ritter und humanistisch gebildeter Literat. In Augsburg wurde er – auf Empfehlung von Conrad Peutinger – am 12. Juli 1517 von Kaiser Maximilian zum Poeta laureatus gekrönt, sicherlich ein Höhepunkt seines Lebens.

Während des Reichstags 1518 unterzieht Hutten sich in Augsburg einer extrem belastenden, aber letztlich unwirksamen Guajakkur gegen die Syphilis. Hutten ist also Zeitzeuge des Luther-Verhörs durch Cajetan, und das spiegelt sich in seinem satirischen Text über das „Feber“ (Fieber), aus dem Karla Andrä und Michael Friedrichs bei der „Rosenaktion“ einen Auszug lasen.

Die Rosen blieben stehen und wurden auch später noch von vielen beachtet.
 

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Jahreshauptversammlung (JHV)
20.02.2019.          Einladung siehe hier

 

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Bertold Brecht, 1918